
Drittempfehlung (Art. 8 DelVO 2016/958): Unveränderte Weitergabe eines von Dritten erstellten Werbeartikels · Original-Ersteller: SRC swiss resource capital AG · Erstveröffentlichung (Original): 30.09.2026, 5:30 Uhr Berlin/Zürich · Link zur Originalveröffentlichung ·
- Anzeige/Werbung - Bezahlte Investor-Relations-Mitteilung im Auftrag von Gold Royalty Corp. Bezahlte Beziehung: SRC swiss resource capital AG unterhält einen entgeltlichen, nicht erfolgsabhängigen, IR-Beratervertrag mit Gold Royalty Corp. · Herausgeber: SRC swiss resource capital AG · Erstveröffentlichung: 30.09.2026, 5:30 Uhr Berlin/Zürich ·
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
bei Gold Royalty (WKN: A2QPLC) verschiebt sich der Blick zunehmend von den zuletzt starken Halbjahreszahlen auf die Frage, wie viel zusätzliches Wachstum bereits im bestehenden Portfolio steckt. Genau hier könnte sich in den kommenden Jahren einiges bewegen. Mehrere Projekte, an denen Gold Royalty über Royalties oder Streams beteiligt ist, stehen vor Produktionsbeginn, Ramp-ups oder wichtigen technischen Entscheidungen.

Das Unternehmen selbst erwartet für 2026 7.500 bis 9.300 Goldäquivalent-Unzen (GEOs). Bis 2030 sollen daraus nach der aktuellen Unternehmensplanung 28.000 bis 34.000 GEOs werden. Der Mittelwert dieser Spanne liegt bei 31.000 GEOs und damit bei fast dem Vierfachen des Mittelwerts der aktuellen 2026er Guidance. Entscheidend dabei: Der veröffentlichte Ausblick beruht nach Unternehmensangaben auf Assets, die sich bereits im Portfolio befinden. Zusätzliche Akquisitionen sind in dieser Modellierung nicht berücksichtigt.
Rund 600 GEOs des 2030er-Ausblicks entfallen auf Land Agreement Proceeds und Zinszahlungen. Für den 2030er Ausblick unterstellt Gold Royalty einen Goldpreis von 3.500 US-Dollar je Unze und einen Kupferpreis von 5,00 US-Dollar je Pfund.
Genau auf diese interne Wachstumsperspektive richtet auch H.C. Wainwright in seiner aktuellen Analysteneinschätzung den Fokus. Das Researchhaus nennt insbesondere REN, Vareš und South Railroad als wichtige Bestandteile der kommenden Wachstumsphase und sieht darüber hinaus bei mehreren bestehenden Assets weitere Katalysatoren.
REN könnte zum wichtigen Wachstumstreiber werden
Besondere Aufmerksamkeit verdient das REN-Projekt in Nevada. REN gehört Nevada Gold Mines, dem Joint Venture von Barrick Mining und Newmont, und wird von Barrick betrieben. Gold Royalty hatte seine Position dort im Juni nochmals ausgebaut und für 6,25 Mio. US-Dollar eine zusätzliche indirekte 0,1875 %-NSR-Royalty erworben. Zusammen mit der bereits bestehenden indirekten 1,50-%-NSR verfügt Gold Royalty (WKN: A2QPLC) damit über eine indirekte NSR-Beteiligung von 1,6875 % sowie zusätzlich über eine 3,5-%-Net-Profit-Interest-Beteiligung.
Barrick hat für REN den Beginn der Produktion im Jahr 2026 und den Hochlauf auf volle Produktion bis Ende 2027 in Aussicht gestellt. Im Vollbetrieb werden durchschnittlich rund 140.000 Unzen Gold pro Jahr auf 100 %-Basis erwartet. Für Gold Royalty ist REN deshalb interessant, weil sich ein bislang noch nicht beziehungsweise nur begrenzt zum Cashflow beitragendes Entwicklungsasset zu einer bedeutenderen Einnahmequelle entwickeln könnte.
Die Analysteneinschätzung misst REN entsprechend hohe Bedeutung für das interne Wachstum bei. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass Gold Royalty den Bau und Betrieb nicht selbst kontrolliert. Zeitplan, Investitionen und Hochlauf liegen beim Betreiber. Genau dies ist einer der grundsätzlichen Unterschiede des Royalty-Modells: Gold Royalty ist von den operativen Investitionskosten einer Mine weitgehend abgeschirmt, besitzt dafür aber auch keine direkte Kontrolle über die operative Entwicklung.
Vareš befindet sich mitten im Hochlauf
Eine weitere Säule ist Vareš in Bosnien und Herzegowina. Gold Royalty verfügt dort über einen 100 %-Kupferstream auf die Kupferproduktion aus dem Rupice-Abbaugebiet. Vertraglich ist die effektiv zahlbare Kupfermenge auf 24,5 % festgelegt, zusätzlich leistet Gold Royalty laufende Zahlungen in Höhe von 30 % des LME-Kupferpreises. Betreiber DPM Metals arbeitet 2026 am Hochlauf des Betriebs. Auf Betreiberbasis meldete DPM für das zweite Quartal rund 35.000 GEOs. Die verarbeitete Menge erreichte 117.000 Tonnen und lag damit 48 % über dem ersten Quartal. DPM bestätigte zuletzt das Ziel, bis Ende 2026 die volle Produktionsrate von 850.000 Tonnen pro Jahr zu erreichen.

Quelle: Gold Royalty
Für Gold Royalty (WKN: A2QPLC) bedeutet das: Ein bereits Cashflow generierendes Asset besitzt noch erhebliches Ramp-up-Potenzial. Der tatsächliche Beitrag des Kupferstreams hängt allerdings nicht nur von der produzierten Kupfermenge, sondern von der zahlbaren Kupfermenge, den Vertragsbedingungen sowie dem Kupfer- und Goldpreis ab, da Gold Royalty seine Gesamtproduktion in GEOs umrechnet.
Côté und weitere Optionen
Auch bei bereits produzierenden Assets könnten sich neue Wachstumsimpulse ergeben. Besonders interessant ist Côté Gold in Ontario, an dem Gold Royalty eine 0,75-%-NSR auf Teilflächen hält. IAMGOLD veröffentlichte im Juni eine neue konsolidierte Ressourcenschätzung für Côté und Gosselin. Auf 100 %-Basis umfasst das konsolidierte Modell inzwischen 20,3 Mio. Unzen Gold in der Kategorie Measured & Indicated. Für das vierte Quartal 2026 ist ein aktualisierter Minenplan samt Technical Report vorgesehen. Dabei soll auch untersucht werden, wie die größere Côté-Gosselin-Ressourcenbasis in eine Erweiterung des Betriebs einbezogen werden kann. IAMGOLD prüft unter anderem eine Steigerung der Verarbeitung über die aktuelle Nennkapazität von 36.000 Tonnen pro Tag hinaus.

Quelle: Gold Royalty
Weitere potenzielle Katalysatoren kommen unter anderem von South Railroad, Jerritt Canyon und Odyssey. Dadurch verteilt sich die Wachstumsstory auf eine größere Zahl unterschiedlicher Betreiber und Projekte. Genau diese Diversifikation gehört zu den wesentlichen Eigenschaften eines Royalty-Portfolios: Verzögert sich ein einzelnes Projekt, können Entwicklungen bei anderen Assets dies zumindest teilweise kompensieren.
Bilanz eröffnet zusätzlich Spielraum für Übernahmen
Der zweite Punkt, den H.C. Wainwright hervorhebt, ist die Bilanz. Zum Ende des zweiten Quartals verfügte Gold Royalty (WKN: A2QPLC) über 11,3 Mio. US-Dollar Cash, keine Finanzschulden und eine vollständig ungezogene Kreditfazilität von bis zu 150 Mio. US-Dollar einschließlich einer 25 Mio. US-Dollar-Accordion-Option. Das Analystenhaus verweist deshalb neben dem organischen Wachstum ausdrücklich auf zusätzliches M&A-Potenzial. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das Management auf dem Q2-Call eine mögliche Finanzierungskapazität für Akquisitionen von bis zu etwa 200 Mio. US-Dollar angesprochen habe.
Für größere Transaktionen könnte zusätzlich die Kooperation mit dem Taurus Mining Royalty Fund, L.P. eine Rolle spielen. Für Investoren entsteht daraus eine interessante Konstellation: Das bestehende Portfolio könnte bereits ohne weitere Zukäufe erheblich wachsen. Neue Transaktionen wären somit potenziell zusätzliches Wachstum und nicht zwingend Voraussetzung dafür, den aktuell veröffentlichten 2030er-Ausblick zu erreichen.
H.C. Wainwright kommt in seiner Analyse zu einem Kursziel von 7,00 US-Dollar und einer „Buy“-Einstufung. Diese Bewertung ist ausdrücklich die Einschätzung des Analystenhauses und keine eigene Bewertung. Das Analystenmodell basiert im Wesentlichen auf DCF-Bewertungen wichtiger Royalties sowie separaten Bewertungen weiterer Portfolioassets. Als wesentliche Risiken für das Erreichen des Kursziels nennt H.C. Wainwright Rohstoffpreise, die fehlende operative Kontrolle über die zugrunde liegenden Minen und Finanzierungsrisiken.
Fazit: Die nächste Wachstumsstufe hängt an den Betreibern
Gold Royalty (WKN: A2QPLC) hat nach den starken Halbjahreszahlen eine interessante Übergangsphase erreicht. Die entscheidende Frage lautet nun weniger, ob das Portfolio bereits Cashflow generieren kann, sondern wie schnell die zahlreichen Entwicklungs- und Ramp-up-Assets zusätzliche Beiträge liefern.
Die Chancen liegen vor allem in der Breite der Pipeline. REN soll erstmals produzieren und anschließend hochlaufen, Vareš bewegt sich in Richtung voller Produktionsrate, Granite Creek verfügt inzwischen über eine neue NI-43-101-Feasibility-Study (nach S-K 1300 als Pre-Feasibility Study klassifiziert), und Côté könnte durch einen größeren integrierten Minenplan zusätzliche Perspektiven erhalten. South Railroad, Borborema, Jerritt Canyon und weitere Assets liefern zusätzliche Optionalität.
Gerade die nächsten Quartale dürften deshalb aufschlussreich werden: Ein Teil des für 2030 erwarteten Wachstums zeichnet sich bereits heute bei Assets ab, die aus der Entwicklungsphase in Richtung realer Produktion und Cashflow übergehen.
Glück auf und herzliche Grüße aus der Schweiz.
Marc Ollinger
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Diese Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Erwartungen, Planungen, Annahmen und Schätzungen von Gold Royalty beziehungsweise den jeweiligen Betreibern. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten. Produktionsstarts können sich verzögern, geplante Produktionsraten können verfehlt werden und technische Studien, Genehmigungen, Metallpreise, Kosten oder Betreiberentscheidungen können sich ändern. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den dargestellten Erwartungen abweichen.
Insbesondere stellt der Unternehmensausblick von 28.000 bis 34.000 GEOs für 2030 keine garantierte zukünftige Produktion oder Einnahme dar. Der Ausblick basiert unter anderem auf öffentlich kommunizierten Entwicklungsplänen und Erwartungen der jeweiligen Betreiber sowie auf Metallpreisannahmen.
Besondere Risiken
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Regulatorische Transparenz
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