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77 Reaktoren im Bau: Die Versorgung mit Uran wird zum entscheidenden Faktor!

19. August 2026

China treibt den Reaktorausbau voran, während neues Uran nur langsam auf den Markt kommt. Uranium Energy baut die US-Produktion aus, Uranium Royalty stärkt mit Sweetwater seine Basis.

Drittempfehlung (Art. 8 DelVO 2016/958): Unveränderte Weitergabe eines von Dritten erstellten Werbeartikels · Original-Ersteller: SRC swiss resource capital AG · Erstveröffentlichung (Original): 19.08.2026, 5:33 Uhr Berlin/Zürich · Link zur Originalveröffentlichung ·

Anzeige/Werbung – Dieser Artikel wird im Auftrag von Uranium Energy Corp. und Uranium Royalty Corp. verbreitet. Die SRC swiss resource capital AG (SRC) unterhält mit beiden Emittenten entgeltliche, nicht erfolgsabhängige IR-Beraterverträge. Autor: freier Journalist. Erstveröffentlichung: 19.08.2026, 5:33 Uhr Europe/Berlin.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Renaissance der Kernenergie ist längst mehr als eine politische Absichtserklärung. Ende Juli 2026 waren nach der Reaktordatenbank PRIS der Internationalen Atomenergie-Organisation weltweit 417 Kernreaktoren in Betrieb, weitere 77 befanden sich im Bau. China gibt dabei das Tempo vor: 60 Reaktoren laufen bereits, weitere 37 werden gebaut. Gleichzeitig erreichte die weltweite Kernstromerzeugung 2025 nach Angaben der Internationalen Energieagentur einen neuen Rekord.

 

Das verschiebt den Blick zunehmend auf einen anderen Teil der Wertschöpfungskette: Woher soll das zusätzliche Uran kommen?

 

Die World Nuclear Association beziffert den weltweiten Reaktorbedarf für 2025 auf rund 68.920 Tonnen Uran. Im Referenzszenario könnte dieser bis 2040 auf mehr als 150.000 Tonnen steigen. Gleichzeitig weisen OECD Nuclear Energy Agency und IAEA darauf hin, dass neue Uranproduktionszentren erhebliche Investitionen, Genehmigungen und lange Vorlaufzeiten benötigen.

 

Genau diese zeitliche Diskrepanz zwischen wachsender Reaktorflotte und nur langsam reagierendem Uranangebot macht bestehende, genehmigte und kurzfristig skalierbare Plattformen strategisch interessant. Und damit rücken zwei sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle in den Fokus.

 

Uranium Energy: US-Produktion ist zurück!

 

 

Uranium Energy Corp. (WKN: A0JDRR) – https://www.rohstoff-tv.com/mediathek/unternehmen/profile/uranium-energy-corp/ – hat 2026 einen wichtigen operativen Schritt vollzogen. Seit dem Produktionsstart bei Burke Hollow in Südtexas am 8. April betreibt die Firma zwei seiner drei amerikanischen Hub-and-Spoke-ISR-Produktionsplattformen.

 

Parallel werden bei Christensen Ranch in Wyoming zusätzliche Produktionskapazitäten aufgebaut. Weitere sogenannte Header Houses werden in Betrieb genommen beziehungsweise errichtet.

 

Damit besitzt Uranium Energy (UEC) bereits eine operative Basis in genau jenem Markt, in dem Washington die heimische nukleare Lieferkette zunehmend strategisch stärken möchte. Nach Unternehmensangaben verfügt UEC über die größte Uranressourcenbasis und die höchste genehmigte Produktionskapazität in den USA.

 

Entscheidend ist aber nicht nur die Größe der Projektpipeline.

 

794 Mio. USD liquide Mittel – und keine Schulden

 

Zum 30. April 2026 verfügte Uranium Energy über rund 794 Mio. USD an liquiden Vermögenswerten und keine Schulden. Hinzu kamen 1,456 Mio. Pfund U₃O₈ im strategischen Uranbestand, zusätzlich zu den operativen Produktionsbeständen.

 

Diese Kombination ist für ein Rohstoffunternehmen bemerkenswert: Produktion, große Liquiditätsreserve, Uranbestände und keine Verschuldung verschaffen UEC erheblichen finanziellen Spielraum, um den Produktionshochlauf schrittweise zu steuern.

 

Das Unternehmen muss damit nicht zwingend jede produzierte Einheit sofort verkaufen, nur um kurzfristigen Finanzierungsbedarf zu decken. Gerade in einem volatilen Uranmarkt kann diese Flexibilität strategisch wertvoll sein.

 

Der nächste Schritt: Von der Mine bis zur Brennstoffkette!

 

Doch UEC denkt inzwischen über die reine Uranförderung hinaus. Über die Tochter United States Uranium Refining & Conversion Corp. verfolgt das Unternehmen den Aufbau einer heimischen US-Raffinations- und Conversion-Kapazität.

 

Die geplante Conversion-Anlage ist noch nicht operativ. 2026 wurde allerdings mit der Vergabe einer NRC-Docket-Nummer ein erster regulatorischer Meilenstein erreicht. Standortauswahl, Engineering, Lizenzierung und weitere Entwicklung laufen. Damit adressiert UEC einen besonders sensiblen Bereich der US-amerikanischen Kernbrennstoffversorgung.

 

Sollte es gelingen, neben der Uranförderung auch weitere Verarbeitungsschritte innerhalb der USA aufzubauen, würde UEC seine Position innerhalb der heimischen nuklearen Lieferkette deutlich verbreitern.

 

Uranium Royalty: Sweetwater verändert das Geschäftsmodell

 

 

Während Uranium Energy auf Produktion und vertikale Integration setzt, verfolgt Uranium Royalty Corp. (WKN: A2PV0Z) - https://www.rohstoff-tv.com/play/merger-neuigkeiten-bei-uranium-royalty-und-equinox-gold/ - einen kapitalleichteren Ansatz. Und auch hier hat sich 2026 viel verändert.

 

Am 27. Juli 2026 wurde die Sweetwater-Transaktion abgeschlossen. Das bisherige Uranium-Royalty-Geschäft wurde mit den Sweetwater-Vermögenswerten unter einer neu gegründeten US-Muttergesellschaft zusammengeführt, die ebenfalls Uranium Royalty Corp. heißt. Die neuen Aktien werden seit dem 28. Juli an der Nasdaq gehandelt.

 

Damit wurde aus der ursprünglich stark auf Uran fokussierten Royalty-Plattform ein wesentlich breiter aufgestelltes Royalty-, Land- und Mineralrechteunternehmen.

 

850.000 Acres Oberfläche – 4,5 Millionen Acres Mineralrechte

 

Sweetwater bringt ein bestehendes, Cashflow-generierendes Royalty-Portfolio sowie umfangreiche Land- und Mineralrechte in Wyoming, Utah und Colorado ein. Nach Unternehmensangaben verfügt New URC nun über rund 850.000 Acres eigener Oberflächenrechte und etwa 4,5 Mio. Acres eigener Mineralrechte.

 

Damit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben der größte börsennotierte Unternehmens-Landbesitzer in Wyoming und – außerhalb von REITs – der zweitgrößte in den USA. Ein wesentlicher Teil der neu übernommenen Vermögenswerte hängt mit Trona beziehungsweise Soda Ash zusammen. Gleichzeitig schaffen die großen Land- und Mineralrechte zusätzliche Optionalität  für Uran und weitere Rohstoffe. Das verändert das Risikoprofil: Uran bleibt wichtig, steht nun aber auf einer breiteren Vermögens- und Cashflow-Basis.

 

Uran bleibt der strategische Kern

 

Trotz Sweetwater bleibt die Uranexponierung ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells. URC verfügt weiterhin über Royalty-Exposure zu bedeutenden Uranprojekten und -minen wie McArthur River und Cigar Lake sowie über weitere Royalties, Streams und strategische Uranbeteiligungen.

 

Für Investoren entsteht damit ein anderes Exposure als bei einem klassischen Produzenten. URC muss Minen nicht selbst bauen und betreiben, ist bei seinen Royalty-Interessen aber von Produktion, Genehmigungen, Investitionsentscheidungen und operativer Entwicklung der jeweiligen Betreiber abhängig. Nicht jede Royalty generiert bereits laufenden Cashflow.

 

Doch die Kombination aus Uranpreis-Exposure, bestehenden Royalty-Rechten, neuem Cashflow und einer außergewöhnlich großen Landposition könnte die finanzielle Basis für weitere Akquisitionen verbreitern.

 

Zwei Geschäftsmodelle – derselbe strukturelle Treiber

 

UEC und URC könnten unterschiedlicher kaum sein. Uranium Energy baut reale US-Uranproduktion aus, verfügt über erhebliche Liquidität und verfolgt den Aufbau zusätzlicher Stufen der heimischen Brennstoffkette.

Uranium Royalty setzt auf ein kapitalleichteres Royalty- und Landmodell, das seit der Sweetwater-Transaktion über eine breitere Vermögens- und Cashflow-Basis verfügt.

 

Doch beide Investmentthesen laufen auf denselben strukturellen Punkt hinaus:

Die Kernkraftflotte wächst schneller, als sich neue Uran- und Brennstoffkapazitäten kurzfristig entwickeln lassen.

 

China liefert mit 37 Reaktoren im Bau derzeit den sichtbarsten Beleg dafür. Gleichzeitig benötigen neue Uranminen, Verarbeitungsanlagen und Brennstoffkapazitäten oft viele Jahre von der Planung bis zum Betrieb.

 

Bestehende Produktionsplattformen, genehmigte Kapazitäten, strategische Uranbestände und Royalty-Exposure könnten deshalb weiter an Bedeutung gewinnen.

 

Fazit: Zwei Wege, vom neuen Uranzyklus zu profitieren

 

Der Uranmarkt entwickelt sich zunehmend von einer reinen Rohstoffstory zu einer strategischen Versorgungsgeschichte.

 

Für Uranium Energy bedeutet das die Chance, seine bestehende US-Produktionsplattform weiter hochzufahren und gleichzeitig seine Position innerhalb der heimischen Brennstoffkette auszubauen. 794 Mio. USD liquide Vermögenswerte, keine Schulden, zwei aktive ISR-Plattformen und strategische Uranbestände schaffen dafür eine ungewöhnlich starke Ausgangsbasis.

 

Uranium Royalty verfolgt einen anderen Weg. Mit Sweetwater wurde aus einer fokussierten Uran-Royalty-Plattform ein breiteres Royalty-, Land- und Mineralrechteunternehmen, das seine Uranexponierung nun mit zusätzlichen Cashflows und einer außergewöhnlich großen US-Landposition kombiniert.

Für beide Unternehmen bleibt der entscheidende Treiber derselbe: Steigt die weltweite Kernkraftkapazität weiter, während neue Uranangebote und Brennstoffkapazitäten nur langsam nachkommen, dürfte die strategische Bedeutung bestehender und skalierbarer Uranplattformen weiter zunehmen.

 

Ob daraus nachhaltig höhere Unternehmenswerte entstehen, wird jedoch nicht allein der Uranpreis entscheiden. Bei UEC zählen vor allem Produktionshochlauf, Kosten, Genehmigungen und Umsetzung der Brennstoffstrategie. Bei URC sind es Royalty-Cashflows, Entwicklung der zugrunde liegenden Projekte, Kapitalallokation und die erfolgreiche Integration der Sweetwater-Vermögenswerte.

 

Genau diese klar unterschiedlichen Geschäftsmodelle machen beide Unternehmen innerhalb desselben strukturellen Urantrends interessant.

 

Viele Grüße

Ihr

Marc Ollinger

Swiss Resource Capital AG

 

 

Der freie Journalist hält weder Aktien von UEC noch URC und keine Warrants, Optionen, sonstigen Derivate oder Shortpositionen. Die SRC-Netto-Positionen in den besprochenen Emittenten liegen jeweils unter 0,5 %; SRC hält keine Shortpositionen, Warrants, Optionen oder sonstigen Derivate auf UEC oder URC. Neben den offengelegten IR-Verträgen bestehen keine Market-Making-, Liquidity-Provider-, Investmentbanking-, Lead-/Co-Lead-Manager- oder sonstigen Beratungsbeziehungen zu UEC oder URC. Die Emittenten halten keine Beteiligung an SRC. Der Artikel wurde den Managementteams vor Veröffentlichung nicht zur sachlichen Freigabe vorgelegt.

Quellen und Stand

Stand der redaktionellen Prüfung: 18.08.2026. Primär- und Branchenquellen: IAEA Power Reactor Information System (PRIS), Datenstand Ende Juli 2026; IEA Global Energy Review 2026; OECD-NEA/IAEA „Uranium 2024: Resources, Production and Demand“; World Nuclear Association, World Nuclear Fuel Report 2025; Uranium Energy Corp., Q3 Fiscal 2026 Results vom 09.06.2026 sowie Unternehmensmeldungen vom 08.04.2026 und 23.03.2026; Uranium Royalty Corp., Abschluss der Sweetwater-Transaktion vom 27.07.2026. Unternehmensnews wurden am 18.08.2026 erneut auf Aktualität geprüft. Intro-Bild: Uranium Energy Corp.

Rechtliche Hinweise, Interessenkonflikte und Haftungsausschluss

Werbung / bezahlte Beziehung: Diese Publikation ist eine bezahlte Marketingmitteilung/Advertorial und wird im Auftrag von Uranium Energy Corp. (UEC) und Uranium Royalty Corp. (URC) verbreitet. SRC swiss resource capital AG unterhält mit beiden Emittenten entgeltliche, nicht erfolgsabhängige IR-Beraterverträge. Die Publikation ist keine unabhängige Finanzanalyse. Der Beitrag wurde den Managementteams von UEC und URC vor Veröffentlichung nicht zur sachlichen Freigabe vorgelegt.

Interessen und Interessenkonflikte: Die folgenden Angaben erfolgen vorsorglich zur transparenten Einordnung von Interessen und Beziehungen, insbesondere im Hinblick auf Art. 20 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 (MAR), die Delegierte Verordnung (EU) 2016/958 und einschlägige deutsche WpHG-Vorgaben, soweit diese auf die konkrete Publikation anwendbar sind. Der freie Journalist hält weder Aktien von UEC noch URC. Weder der freie Journalist noch SRC halten Shortpositionen, Warrants, Optionen oder sonstige Derivate auf UEC oder URC. Die SRC-Netto-Positionen in den besprochenen Emittenten liegen jeweils unter 0,5 %. UEC und URC halten keine Beteiligung an SRC. Neben den offengelegten IR-Verträgen bestehen nach den vorliegenden Angaben keine Market-Making-, Liquidity-Provider-, Investmentbanking-, Lead-/Co-Lead-Manager- oder sonstigen Beratungsbeziehungen zwischen SRC und UEC beziehungsweise URC. Vergütungen aus den IR-Verträgen sind nicht vom Erfolg der Aktien oder einer bestimmten Kursentwicklung abhängig.

Keine Anlageberatung / spekulatives Investment: Die Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Werbezwecken. Sie stellen weder Anlageberatung noch eine persönliche Empfehlung, ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Einladung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren dar. Aktien von Rohstoff-, Entwicklungs- und Royalty-Unternehmen können erheblichen Kurs-, Liquiditäts-, Rohstoffpreis-, Projekt-, Finanzierungs-, Währungs-, politischen und regulatorischen Risiken unterliegen. Ein erheblicher Verlust bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

Zukunftsgerichtete Aussagen: Diese Publikation enthält zukunftsgerichtete Aussagen, unter anderem zur Entwicklung der Kernenergie- und Uranmärkte, zu Uranbedarf und -angebot, Produktionshochläufen und Ausbauplänen von UEC, Genehmigungs-, Standort- und Entwicklungsarbeiten für Raffination und Conversion sowie zu erwarteten Vorteilen, Cashflows, Wachstumsoptionen und Akquisitionen im Zusammenhang mit URC und den Sweetwater-Vermögenswerten. Solche Aussagen beruhen auf aktuellen Erwartungen, Annahmen und Planungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Tatsächliche Ergebnisse können wesentlich abweichen. Es besteht keine Gewissheit, dass angekündigte Produktionsraten, Genehmigungen, Entwicklungsziele, Marktprognosen, Synergien, Cashflows oder sonstige Erwartungen erreicht werden.

Technische und unternehmensbezogene Angaben: Projekt-, Produktions-, Ressourcen-, Royalty- und Transaktionsangaben wurden aus öffentlichen Mitteilungen, Berichten und regulatorischen Veröffentlichungen der jeweiligen Emittenten beziehungsweise aus den dort genannten Quellen übernommen. SRC und der freie Journalist haben keine eigenen Mineralressourcen- oder Mineralreservenschätzungen erstellt und technische Angaben nicht unabhängig verifiziert. Bei Royalty-Interessen hängt die wirtschaftliche Entwicklung wesentlich von den jeweiligen Projektbetreibern, Genehmigungen und Produktionsentscheidungen ab.

Recherche, Quellen und Haftung: Die Inhalte wurden auf Basis von Quellen erstellt, die zum Zeitpunkt der Erstellung für zuverlässig gehalten wurden. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler, Auslassungen, nachträgliche Änderungen oder abweichende Interpretationen nicht ausgeschlossen werden. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Eignung für einen bestimmten Zweck wird nicht übernommen. Die Haftung wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen. Unberührt bleiben insbesondere die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie sonstige zwingende gesetzliche Haftungstatbestände.

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Ergänzend gilt der Disclaimer der Swiss Resource Capital AG.

 

 

 

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